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Fedderwarden, ein Vorort der Stadt Wilhelmshaven.
Hier wurde ein Traum von Ingo Neumann, Robert Janßen, Heino Beckhaus und Hermann Schaaf wahr.
Ein zweijähriges Bestreben wurde belohnt. In mühevoller Freizeitarbeit haben sie den Fedderwardern das Boßeln schmackhaft machen können.
Am 1. August 1983 war es schließlich soweit. Die aus 21 Mitgliedern bestehende Gruppe wurde von 17 Gründungsmitgliedern als Verein ins Leben berufen.
Der erste Punktkampf am 2.10.1983 in der Kreisklasse Wilhelmshaven gegen “Freesenspeel” Sande war die erste Nagelprobe und ging mit 14 Schoet und 130 Trae verloren.
Durch das stete Ansteigen der Mitgliederzahlen erhöhte sich auch der Sportgerätebedarf, so dass man am 1.11.1984 mit den Einsammeln von Altpapier begann, was pro Tonne damals DM 175,-- einbrachte.
1985 trainierte man intensiv den Friesischen Mehrkampf. An fast jedem Montag übten 10 bis 25 Akteure. Zweimal war der Verein in den folgenden Jahren Ausrichter des Friesischen Mehrkampfs für den Kreisverband Wilhelmshaven. Der Verein begann, Freundschaftskämpfe gegen den Ostfriesenverein Wilhelmshaven, die Boßelvereine Heidmühle, Horsten und Osnabrück durchzuführen. 1985 nahm man am Autobahnboßeln in Nordhorn teil. Am Dorffest beteiligte sich der Verein mit einer selbstgebauten Zielboßelanlage. Das erste Jugendboßelturnier wurde durchgeführt. Das einhundertste Mitglied wurde der Öffentlichkeit präsentiert. Eine zweite Mannschaft wurde ins Rennen geschickt, da die Erste den Aufstieg in die Kreisliga Wilhelmshaven schaffte.
1987 wollten die Frauen auch nicht länger zusehen und bildeten eine Mannschaft. Es wurde eine Jugendmannschaft schnell und erfolgreich aus der Taufe gehoben
Das 1ojährige Bestehen wurde 1993 mit einem Boßelfest in “Lübcke’s Bayernzelt” in Fedderwarden gefeiert. Das zweite Boßelfest fand 1994 statt, jedoch war es auch das letzte in dieser Form.
Im Juli 2007 musste auch das “Deutsche Haus” seine Tür schließen. Nun hat nicht nur Sengwarden sondern auch Fedderwarden einen Versammlungsort verloren, der schon Frühgeschichtlich ein besonders wichtiger Anlaufpunkt war.
Trotz großer Schwierigkeiten versucht
(Moderne Arbeitswelt immer längere Öffnungszeiten, lässt Fitnesszentren aus den Boden schiessen. Hier hecheln Menschen wiederum hinter Maschinen her! Kameradschaft, Zusammenhalt dass gesellige Vereinsleben und ein Miteinander bleiben auf der Strecke)
der heutige Vorstand, der kein leichtes Ehrenamt übernommen hat, eine Vereinskameradschaft im
KBV “He löppt noch” Fedderwarden 1983 e.V. in Takt zu halten, damit auch junge Sportler/Innen
des Boßeln im Verein eine gute Zukunft und Erfolg haben.
Lüch up un fleu herut
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